<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126</id><updated>2011-11-18T03:29:07.839+01:00</updated><title type='text'>blogferry</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>11</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-113562990841991025</id><published>2005-12-26T21:42:00.000+01:00</published><updated>2005-12-26T21:45:33.050+01:00</updated><title type='text'>Das Ende freier Arten</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Das Cola-Tamagotchi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei mir um die Ecke gab es bis vor kurzem einen sehr kleinen, feinen Plus-Laden. Es war der einzige Supermarkt in der Gegend, in dem die Einkaufswagen noch frei und ungebunden waren und nicht wie amerikanische &lt;span style="font-style:italic;"&gt;chain gangs&lt;/span&gt; aneinander gekettet wurden. Diese frei lebenden Einkaufswagen waren denn auch viel kleiner als ihre versklavten Artgenossen. Bei Wildpferden ist das ja ähnlich. Anders hätten die Wagen auch nicht durch die schmalen Plus-Gänge gepasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich an einem der letzten Tage vor der Ladenschließung eines dieser wendigen Wägelchen um die verwinkelten Ecken schob, fiel mein Blick auf eine Cola-Flasche. Im Gegensatz zu den Einkaufswagen war sie sehr wohl angebunden: Sie hing an einer hundeleinenähnlichen Kordel vom Handgelenk eines sehr bärtigen Mannes herab, ungefähr 10 cm über dem Boden. Der Mann war im besten Jesus-Alter und sah auch aus wie ein Bibelfilmstatist. Er bewegte sich langsam und verträumt an der Kühltheke vorbei. Die Flasche hing auf Höhe seiner Knöchel und schwang nicht ein einziges Mal irgendwo gegen - selbst dann nicht, als der Mann den Gang zur Kasse entlangging, zahlte und seinen Einkauf mitnahm. Es war erstaunlich. Die Kordel war ca. 60 cm lang. Schon der kleinste Handschlenker hätte die Flasche ausschlagen lassen müssen - ein Seismograph der motorischen Unruhe. War dies eine Art Meditationshilfe? Ein Hundeersatz? Ein Tamagotchi unplugged? Ein Rätsel. Gestern habe ich den Bibelfilmstatisten wieder gesehen. Er strahlte dieselbe Bescheidenheit und Ruhe aus, aber die Cola-Flasche hatte er nicht mehr dabei. Vielleicht ist sie ihm entlaufen und lebt jetzt zusammen mit den alten Plus-Einkaufswagen ein wildes und gefährliches Leben in Freiheit.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/pt/2005/12/16/a0234.nf/text"&gt;&lt;br /&gt;taz Berlin lokal Nr. 7847 vom 16.12.2005&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-113562990841991025?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/113562990841991025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=113562990841991025' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113562990841991025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113562990841991025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/12/das-ende-freier-arten.html' title='Das Ende freier Arten'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-113423868929420017</id><published>2005-12-10T19:16:00.000+01:00</published><updated>2005-12-10T19:20:31.603+01:00</updated><title type='text'>Das schönste Werbefax von allen</title><content type='html'>Werbefaxe nerven und kosten Geld, deswegen darf man sie eigentlich auch nicht unangefordert verschicken. Das mit dem Geld ist mir relativ egal, weil ich noch nie ausgerechnet habe, wie viel Toner oder in meinem Fall Thermopapier ein Werbefax mittlerer Länge und Schwarzlastigkeit kostet, aber das Klingeln und die enttäuschte Erwartung nerven wirklich sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt aber kam ein Werbefax, das mich in seinen Bann zog, und zwar ausgerechnet aus China, dem Land des Lächelns, das ja angeblich boomt wie nix. Das Fax war auf Englisch verfasst  und sollte der Geschäftsanbahnung dienen. Die Brache schien dabei nachrangig zu sein; irgendwas (im Sinne von was-auch-immer) sollte ein- oder ausgeführt werden. Nur eine einzige Einschränkung gab es, verpackt in die nach Werbeerkenntnissen korrekt an den Schluss gestellte Handlungsaufforderung: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;“Please call us if you’re interesting”&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war doch mal ein nachvollziehbares Anliegen. Hier wollte jemand Kontakt aufnehmen, sogar über Kontinente und Sprachbarrieren hinweg, gleichzeitig ahnend, dass ein solcher Ruf in die Weiten auch von den Falschen vernommen werden kann. Doch wollte er über niemanden richten. Selbst offensichtlich zu höchster Selbsterkenntnis fähig, traute er auch anderen zu, ihre Mängel zu erkennen und sich höflich zurückzuhalten. Allerdings frage ich mich, ob er damit so richtig lag. Ich fürchte, es sind eher die Interessanten unter seinen Adressaten, die, mit Selbstzweifeln bestens vertraut, sich als nicht &lt;span style="font-style:italic;"&gt;interesting &lt;/span&gt;genug erachten, um Kontakt aufzunehmen. Die Dumpfbacken hingegen hätten damit vermutlich kein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin gespannt, wie das deutsch-chinesische Geschäft so anläuft. Könnte interessant werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-113423868929420017?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/113423868929420017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=113423868929420017' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113423868929420017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113423868929420017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/12/das-schnste-werbefax-von-allen.html' title='Das schönste Werbefax von allen'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-113390760925257468</id><published>2005-12-06T23:20:00.000+01:00</published><updated>2005-12-06T23:23:04.723+01:00</updated><title type='text'>Da hat man jahrhundertelang unfallfrei Stullen gegessen und nun das:</title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/hello/88/5651/640/stullenverbot.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #AAAAAA; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/hello/88/5651/320/stullenverbot.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;...im Berliner Südwesten kennt man noch echte Gefahren&amp;nbsp;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' border='0' style='border:0px;padding:0px;background:transparent;' align='absmiddle'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-113390760925257468?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/113390760925257468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=113390760925257468' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113390760925257468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113390760925257468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/12/da-hat-man-jahrhundertelang-unfallfrei.html' title='Da hat man jahrhundertelang unfallfrei Stullen gegessen und nun das:'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-113346349179568190</id><published>2005-12-01T19:55:00.000+01:00</published><updated>2005-12-01T19:58:11.796+01:00</updated><title type='text'>Das lange Vorspiel: Advent</title><content type='html'>In einer der jüngsten Werbemails fragt IKEA seine Kunden ganz rücksichtsvoll, wie viel Advent sie schon zu ertragen bereit seien. Ich wünschte, das täten alle. Die Saisonware im Supermarkt könnte diskret in Hinterzimmern platziert werden, die dann von Dominostein-Junkies und Weihnachtskugelfetischisten mit leicht errötenden Ohren aufgesucht würden. Die, die es mögen, könnten dort Vorfreude in instant satisfaction verwandeln. Der Mensch ist ja nicht schlecht, nur weil er Adventszubehör mag, und die so Betroffenen sollte man nicht stigmatisieren – Verpackung auf Wunsch in neutralen Tüten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Advent ist die Zeit der Begehrlichkeiten, der aufgeschobenen Befriedigung und des verlängerten Verlangens. Kein Wunder also, dass gerade in der Adventszeit die erstaunlichsten psychischen Dynamiken zutage treten. Mein Freund Kurt zum Beispiel verbraucht pro Saison ca. 5-6 Adventskalender von der mit qualitativ fragwürdiger Schokolade bestückten Sorte. Ich nehme an, dies ist sein Versuch, die eigene Sucht zu bezähmen und den Verzehr auf ein Stückchen pro Tag zu begrenzen. Zumindest ist das die einzig sinnvolle Erklärung. Um Genuss kann es hier nicht gehen, den bietet die Schokolade nämlich nicht. Also Suchtbekämpfung. Allein: Der Plan schlägt fehl. Immer wieder. Sobald der aktuelle Tag des Countdown überschritten, das eine Fensterchen zuviel aufgemacht, das eine Stückchen zuviel gegessen wurde, ist das Projekt gescheitert. Dann isst Kurt resigniert die gesamte bis zum 24. verbleibende Schokolade auf und kauft den nächsten Adventskalender. Es ist wahr, ich habe die Stapel entweihter und ausgeweideter Pappschachteln gesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Advent das ausgedehnte Ausschlachten eines vermeintlichen Höhepunktes ist, das lange Vorspiel, dann kommt Kurt immer zu früh. Das dafür mehrmals.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-113346349179568190?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/113346349179568190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=113346349179568190' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113346349179568190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113346349179568190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/12/das-lange-vorspiel-advent.html' title='Das lange Vorspiel: Advent'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-113329620340309136</id><published>2005-11-29T21:28:00.000+01:00</published><updated>2005-11-29T21:30:03.420+01:00</updated><title type='text'>Simplify your Mind</title><content type='html'>Wir leben in komplexen Zeiten. Alles hängt mit allem zusammen. Man  kann irgendwo anfangen und kommt von da überall hin. Der moderne Netzwerk-Gedanke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einerseits. Andererseits scheinen alle alles immer übersichtlicher haben zu wollen. Es fing an mit Feng Shui – okay, das fing vermutlich vor über 1000 Jahren an, aber so lange ist es in der westlichen Welt noch nicht bekannt. Die durchschnittliche Feng-Shui-Beraterin / Coachin hat sich vor ca. 6 Monaten selbstständig gemacht. Also Feng Shui. Abgesehen von kauzigen Regeln, die Papierkörben, Klotüren und Springbrunnen (ein &lt;span style="font-style:italic;"&gt;must&lt;/span&gt;!) feste Plätze in der Wohnung zuweisen, gibt es beim Feng Shui auch immer eine Art klärendes Element. Altdeutsch nennt man es Entrümpeln. Die Praxis, jahrzehntealte Zeitschriftensammlungen, nicht mehr funktionstüchtige Elektrogeräte und ähnliches einfach wegzuschmeißen, hat heute einen esoterischen Überbau bekommen. &lt;br /&gt;Ob das nun was mit der echten Feng Shui-Tradition zu tun hat oder nicht, Entrümpeln ist ein zentrales Thema post-postmoderner Heilslehren. Es nennt sich jetzt &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Simplifying&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Grunde ist Simplifying nichts anderes als Rationalisierung und damit voll Kapitalismus-kompatibel. Unterlagen, die man nicht mehr braucht, Freunde, die nerven, alle Verpflichtungen, die Energie kosten, aber nicht einbringen werden kurzerhand wegrationalisiert. Das macht das Leben simpler. Und scheinbar weniger komplex. Nur: Was passiert mit dem ganzen Überfluss an Materie und Mensch? Finden die Dinge und Freunde, von denen wir uns trennen, ein neues Zuhause? Und was macht man, wenn man selbst Opfer der Simplifizierung wird? Fragen über Fragen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sich nicht zu stellen, ist Simplifying in Vollendung: Simplify your mind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-113329620340309136?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/113329620340309136/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=113329620340309136' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113329620340309136'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113329620340309136'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/11/simplify-your-mind.html' title='Simplify your Mind'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-113260859754959612</id><published>2005-11-21T22:24:00.000+01:00</published><updated>2005-11-21T22:29:57.560+01:00</updated><title type='text'>Hormonelle Pufferzone</title><content type='html'>Vor Anker gehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Läden, die haben einen schlimmen Ruf, werden ihm voll gerecht und sind trotzdem unschlagbar gut. Früher nannte man so was wohl verrucht. Unter Menschen, die hemmungslos auf Beutezug sind, kann sich eine offene und von jeglicher verklemmten Coolness befreite Stimmung ausbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So auch in der &lt;a href="http://www.ankerklause.de"&gt;Ankerklause&lt;/a&gt;, dem Abschleppladen schlechthin. Man sieht immer wieder dieselben Gesichter, und manchmal kennt man auch den dazugehörigen Rest. Dies ist kein Ort für Empfindsamkeiten, verklemmte Trainingsjackenträger oder Musiksnobs. Es ist wie am Wasserloch in der Savanne: Leben und leben lassen. Donnerstags ist Diskotag in der Ankerklause, und ich wollte ausgehen. Nach ein paar Tänzchen und Drinks stand ich rum und beguckte mir das lustige Treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein junger Mann verwickelte mich in ein Gespräch über Körpergröße und Partnerwahl, in dessen Verlauf deutlich wurde, dass ich in Begleitung gekommen war. "Was willst du denn hier, wenn du deinen Freund mitbringst?", tadelte er mich entrüstet. Eine, wie ich fand, sehr interessante Frage, die ich, einer spontanen Eingebung folgend, umgehend und befriedigend klären konnte. Ich war nämlich als Puffermasse da! Und somit elementar wichtig. Denn wo so viel Verlangen ungefiltert abgestrahlt und durch Hitze, Enge, Alkohol und exzessiven Tanz auf kleinstem Raum verdichtet wird, kann es ohne absorbierende Puffer leicht zur Überladung kommen. Mein Gegenüber war sofort überzeugt und reagierte denn auch äußerst charmant: Er bedankte sich bei mir für meinen selbstlosen Einsatz. Höflichkeit und Charme unter hormonellen Extrembedingungen - die Welt kann nicht durch und durch schlecht sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-113260859754959612?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.taz.de/pt/2005/11/19/a0267.nf/text' title='Hormonelle Pufferzone'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/113260859754959612/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=113260859754959612' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113260859754959612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/113260859754959612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/11/hormonelle-pufferzone.html' title='Hormonelle Pufferzone'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-112828502585741274</id><published>2005-10-03T11:00:00.000+02:00</published><updated>2005-10-03T11:52:33.403+02:00</updated><title type='text'>Gestatten, Deutschland</title><content type='html'>Heute bin ich Deutschland. Und morgen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso bin eigentlich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ich &lt;/span&gt;Deutschland? Und nicht Günther Jauch, Xavier Naidoo (okay, der ist schon Christus, aber das ginge sicher auch parallel), Sabine Christiansen und alle anderen? Die wollen’s offensichtlich nicht selbst gewesen sein. Oder sie sind eben so schon wer und können deshalb anderen sagen: Du bist Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.indymedia.org/2005/09/128980.shtml"&gt;Daten, Fakten, Hintergründe zur aktuellen Jubelkampagne&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21014/1.html"&gt;Telepolis zur "Erweckungskampagne"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nerdcore.de/wp/2005/09/26/ich-bin-deutschland-2/"&gt;nerdcore ist auch Deutschland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/groups/dubistdeutschland/pool/"&gt;Du bist Deutschland-Pool&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-112828502585741274?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/112828502585741274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=112828502585741274' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112828502585741274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112828502585741274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/10/gestatten-deutschland.html' title='Gestatten, Deutschland'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-112811212511342474</id><published>2005-09-30T22:28:00.000+02:00</published><updated>2005-09-30T22:28:45.113+02:00</updated><title type='text'>Kunst darf alles.</title><content type='html'>Auch glücklich machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-112811212511342474?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/112811212511342474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=112811212511342474' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112811212511342474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112811212511342474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/09/kunst-darf-alles.html' title='Kunst darf alles.'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-112733906012215591</id><published>2005-09-21T23:42:00.000+02:00</published><updated>2005-10-04T21:43:04.846+02:00</updated><title type='text'>Der frühe Vogel</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE"&gt;In Berlin fangen viele Partys definitiv zu spät an. Konzerte, die um drei Uhr nachts stattfinden, wenn nicht nur das Publikum, sondern auch die Band völlig hinüber ist, machen eigentlich niemandem Spaß. Eine Zeit lang gab es daher – durch amerikanische Fernsehserien inspiriert – so genannte After Work Partys, die sich aber nicht richtig durchsetzen konnten. Früh kann eben auch zu früh sein. Und vielleicht mögen Berliner ihre Partys doch zumindest ein kleines bisschen exzessiver, als es anorektische Anwältinnen im TV rüberbringen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Ich gehe jedenfalls nicht gern sehr früh in Clubs, aber manche Leute sehen nicht ein, warum sie warten sollen, bis sie müde sind, bevor sie ausgehen. So auch meine alte Freundin und ihre neueren Freundinnen. Sie mögen es, wenn die Tanzfläche noch schön frei ist. Vollkommen ausgestorben, leer wie die Antarktis, kein Mensch in Sicht, eine große, weite Fläche, wie ein Ozean. Manche Leute animiert das zum Tanzen. Man könnte natürlich auch auf den nächsten Lidl-Parkplatz gehen, da müsste man nur bis kurz nach acht warten und hätte dann massig Platz. Zugegeben: Es gibt dort keine Musik. Aber in Zeiten von iPod oder wenigstens Discman sollte das kein unüberwindbares Problem sein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;So fuhr ich also mit meiner Freundin nach Mitte, um eine Tanzveranstaltung zu besuchen, die schon von sich aus nicht gerade zu den szenigsten Geheimtipps der Stadt zählt. Und das um 23h. Es hätte schlimmer kommen können: Ihre Freundinnen waren schon ab 21:20 vor Ort. Als meine Freundin versuchte, an einer nicht dafür freigegebenen Straßenecke zu parken, kam ein junger Polizist vorbei und erklärte uns, dass wir weiter fahren müssten. Sie fragte ihn, wo sie denn sonst parken könne, wir wollten zu besagter Veranstaltung. Das brachte uns nicht nur einen brauchbaren Parkplatzhinweis ein, sondern auch die ungläubige Frage „Was wollen Sie denn da um diese Uhrzeit?“ Wir waren früher, als die Polizei erlaubt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Aber Leute, die wegen der freien Tanzfläche gerne früh in Clubs gehen, zahlen auch äußerst ungern Eintritt. Wenn, dann wollen sie sicher gehen, für ihr Geld genug Amüsement zu bekommen – also gehen sie möglichst früh. Und trinken eher wenig, denn sie sehen nicht ein, warum sie an der Bar mehr für ein Glas Weinschorle zahlen sollen, als sie sonst für die ganze Flasche ausgeben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Es ist sehr schwer, diesen Argumenten zu begegnen. Weil sie nämlich das ganze Konzept des Ausgehens und des Clubs total negieren. Rein ökonomisch gesehen haben sie nämlich Recht – ein Drink im Club kostet wirklich mehr, als die ganze Flasche zuhause, es ist wirklich sinnvoller, vor sechs Uhr morgens schlafen zu gehen und somit ist es auch sinnvoller, Partys vor halb zwei Uhr nachts anfangen zu lassen. Man hat tatsächlich um halb zehn mehr Platz auf der Tanzfläche als dreieinhalb Stunden später. Ökonomisch gesehen ist es sinnvoll, sich antizyklisch zu verhalten. Meine besagten Freundinnen waren außerdem alle verheiratet und wollten außer dem DJ niemandem schöne Augen machen. Und der DJ konnte sie ja auf der menschenleeren Tanzfläche viel besser sehen! Ich hätte natürlich anfangen können, über Bourdieu, symbolisches Kapital, die Zeichenwelt des Clublebens oder sonstige Poptheorie zu schwadronieren, aber erstens habe ich davon – man merkt’s – keine Ahnung und zweitens hätte es sie nicht die Bohne interessiert. Das einzige Argument, das mir einfiel war: Es ist uncool. Und da dies Argument, in diesem Zusammenhang vorgebracht, in sich der Gipfel des Uncoolen ist, erledigte es sich sozusagen von selbst. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-112733906012215591?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/112733906012215591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=112733906012215591' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112733906012215591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112733906012215591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/09/der-frhe-vogel.html' title='Der frühe Vogel'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-112733754153577141</id><published>2005-09-21T23:16:00.000+02:00</published><updated>2005-09-21T23:19:01.536+02:00</updated><title type='text'>Wenn ich groß bin, will ich Zettel</title><content type='html'>&lt;span style="" lang="DE"&gt;Als ich noch klein und jung war, wollte ich, wenn ich mal groß bin, einen Beruf mit vielen Zetteln haben. Zettel fand ich gut, sie schienen wichtig zu sein, man konnte drauf schreiben und vor allem ganz viel lesen, man konnte damit rascheln und sie in Aktentaschen legen. Sie sahen immer sehr ordentlich aus, weiß mit ein bisschen Schrift, sauber und glatt. Dazu muss man wissen, dass mein Vater einen Beruf hatte, der mit internationalen Rohstoffpreisen und der Börse zusammenhing. Ich glaube, sein Geschäft war sehr tagesaktuell und die Zettel wurden nie besonders alt. Viele von ihnen landeten tatsächlich relativ schnell in meinem Besitz. Wer weiß, ob das gut war und welche internationalen Handelsinformationen da in meine nichts ahnenden Hände fielen. Zum Glück konnte ich damals (mangels Erfahrung) ebenso wenig damit anfangen wie heute (mangels Kapital) und so blieb Vater und Tochter die Vorstrafe wegen Insidertradings erspart.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;(Zur Adventszeit brachte mein Vater übrigens auch rollenweise gelbes Tickerpapier für Reuterticker mit, aus dem meine Mutter dann sehr ausgefeilte Weihnachtssterne fertigte. Die Wertschöpfungskette war komplett.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Als ich schließlich lesen konnte, beschlich mich umgehend ein sehr unheimliches Gefühl. Mir war, als sei die Welt von nun an all ihrer Geheimnisse beraubt. Ich konnte alles lesen, und das meiste davon war – sturzlangweilig! Was für eine Enttäuschung. Dazu kam, dass ich nie wieder das Gefühl haben würde, das ich hatte, als ich noch nicht lesen konnte. Nie wieder würde ich mit der Unschuld der Ahnungslosen hinter jedem geschriebenem Wort alles und nichts vermuten können. Zum Glück fiel mir ziemlich bald ein, dass es ja auch noch chinesische und japanische Schrift gab. Und viele andere. Eine Tatsache, für die ich nach wie vor dankbar bin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;An der Uni hatte ich schließlich selbst viele Zettel. Viele, viele Zettel, so viele, dass die letzten von ihnen immer noch irgendwo in meinem Umfeld vergilben. Feng Shui hin oder her. Das Problem mit Uni-Zetteln ist, dass sie alle irgendwie wichtig erscheinen, sammelt sich doch auf ihnen scheinbar hart erarbeitete und zum Teil über die Jahrhunderte gereifte Erkenntnis. Im Gegensatz zu meines Vaters Zetteln waren die an der Uni nicht im geringsten tagesaktuell. Also bewahrt man die Zettel alle auf. Jedenfalls eine Zeit lang. Wahrscheinlich ist ein Studium erst dann komplett abgeschlossen, wenn alle Zettel entsorgt sind. Ich stehe kurz davor.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;Und eines Tages war ich dann Texterin. Jetzt darf ich meine eigenen Zettel beschreiben, brauche dazu im seltensten Fall (obwohl es auch den schon gab) Fußnoten, und alle freuen sich, wenn nicht zu viel auf einem Zettel drauf steht. Ich kann meine Zettel überall hin mitnehmen, ich kann sie stapeln und ich kann immer wieder neue ausdrucken. Was soll ich sagen: Ich mag meinen Beruf. Er hat weitaus weniger Glamour, als scheinbar landläufig angenommen wird, aber ich habe endlich, endlich den unbeschwerten, haptischen, freundschaftlichen und auch noch inhaltlich unterfütterten Bezug zu Zetteln, den ich mir immer gewünscht habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-112733754153577141?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/112733754153577141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=112733754153577141' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112733754153577141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/112733754153577141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/09/wenn-ich-gro-bin-will-ich-zettel.html' title='Wenn ich groß bin, will ich Zettel'/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12741126.post-111556550641000422</id><published>2005-05-08T17:18:00.000+02:00</published><updated>2005-05-08T17:18:26.416+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a href='http://photos1.blogger.com/img/88/5651/640/IMG_1538_5_1.jpg'&gt;&lt;img border='0' style='border:1px solid #AAAAAA; margin:2px' src='http://photos1.blogger.com/img/88/5651/320/IMG_1538_5_1.jpg'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &amp;nbsp;&lt;a href='http://www.hello.com/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbh.gif' alt='Posted by Hello' border='0' style='border:0px;padding:0px;background:transparent;' align='absmiddle'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12741126-111556550641000422?l=blogferry.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://blogferry.blogspot.com/feeds/111556550641000422/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12741126&amp;postID=111556550641000422' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/111556550641000422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12741126/posts/default/111556550641000422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://blogferry.blogspot.com/2005/05/blog-post.html' title=''/><author><name>textferry</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12537217849802236784</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://www.textferry.de/images/ju._2.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry></feed>
